Schulentwicklung und SchulprogrammAm Gymnasium Kirchheim begann die offizielle Schulentwicklung 1993 mit dem Schulversuch CI. Sie wurde über die Teilnahme an den Schulversuchen Modellversuch Bildungspakt Obb.-Ost, EFQM, MODUS21 und Oberstufe des G8 konsequent weiter geführt. Seit 2005 ist das Gymnasium Gründungsmitgliedsschule im Netzwerk "Gehirnforschung und Schule". Die Schulentwicklung beruhte anfangs auf vielen Einzelinitiativen, erstreckt sich aber seit 1999 durchweg auf die Handlungsfelder Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung. Sie stößt auf breite Akzeptanz seitens des Kollegiums sowie bei Eltern und Schülern und wird u. a. durch den Bildungspakt und den Sachaufwandsträger intensiv unterstützt. Ein systematisches Qualitätsmanagement begann im Schuljahr 2000/01 im Zusammenhang mit dem Modellversuch Bildungspakt Obb.-Ost. Das Hauptprojekt dieses Modellversuchs war die Evaluation im Rahmen des Pilotversuchs zur Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell. Mit der Teilnahme an diesem Pilotversuch wurde die Schulentwicklung auf eine breitere Basis gestellt. Unser Schulprofil sowie die bisherigen Aktivitäten wurden dabei systematisch und zielgerichtet weiter entwickelt. Die in der ersten EFQM-Selbstbewertung (2001) von den Modellversuch-Schulen entwickelten zentralen Verbesserungsmaßnahmen, die im November 2001 dem KM übergeben wurden, haben dann 2002 zur Einrichtung des Schulversuchs MODUS21 geführt, an dem sich das Gymnasium Kirchheim seit Juli 2002 beteiligt. Die Entwicklung und Umsetzung der MODUS21-Maßnahmen in den letzten Jahren prägen neben dem für uns zentralen EFQM-Qualitätsmanagement das Gymnasium Kirchheim in seiner Identität. Von der ganzen Schulgemeinde erarbeitete Dokumente wie Schulprogramm, Vision, Mission und die Schulvereinbarung sind die Kernstücke unseres Selbstverständnisses. Aktuelle Schwerpunkte neben MODUS21 und EFQM sind seit 2005 die Teilnahme am Schulversuch zur Oberstufe des G8 sowie die Zusammenarbeit mit dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) innerhalb des Netzwerkes "Gehirnforschung und Schule". Die ebenfalls seit September 2005 eingerichtete Ganztagesbetreuung, die in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring und dem örtlichen Jugendzentrum gestaltet wird, verzeichnet bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens eine gestiegene Akzeptanz. Ergänzt wurde dieses Angebot seit 2007 mit der Jugendsozialarbeit (JSA). Die Gestaltung des Anbaus der Schule mit Mensa, Cafeteria und modern ausgestatteten Klassenräumen erfolgte in intensiver Zusammenarbeit mit den Architekten und der Kommune. Die Nachhaltigkeit der getroffenen Maßnahmen wird vor allem über die umfassende Dokumentation aller Aspekte, ihre ständige Evaluation auf den verschiedensten Ebenen (schulinterne Ergebnisse, Modus-Evaluation der Universität Erlangen, Externe Evaluation etc.) sowie ihre öffentlichkeitswirksame Darstellung gesichert. |








