Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim
Gymnasium Kirchheim

Besuch der neunten Jahrgangsstufe im Jüdischen Zentrum München am 29.01.2009


Projekttag Religion und Ethik

Das Jüdische Zentrum München war am 29.01.09 das Ziel für die gesamte neunte Jahrgangsstufe. Der Projekttag „Judentum“ – eines der ökumenischen Projekte am Gymnasium Kirchheim – wurde zum zweiten Mal begeistert und interessiert umgesetzt.

Am Donnerstag, 29.01.09, konnten sich alle neunten Klassen des Gymnasiums Kirchheim im jüdischen Zentrum München über das Judentum, seine Bräuche, Geschichte und Gegenwart informieren. In Kleingruppen besuchten die Schülerinnen und Schüler alle die Synagoge.

Schüler in der Synagoge.

Außerdem wurde den Jugendlichen jeweils ein weiterer Einblick in das Leben der jüdischen Gemeinde ermöglicht, indem sie das Museum anschauen, mit den Ausstellungsstücken arbeiten oder weitere Workshops belegen konnten, etwa „Ivrith (Hebräische Schrift und Sprache)“, „Israelischer Volkstanz zwischen Klezmer und Hip Hop“, „Basteln von jüdischen Symbolen“ und „Jiddisch – was ist das? Spricht man das noch?“

Schüler in der Ohel-Jakob-Synagoge

Nach eigener Aussage hätten die Museumsgruppen sehr gerne mehr Zeit im Jüdischen Museum verbracht, um die neuen Eindrücke auf sich wirken lassen sowie sich in aller Ruhe umschauen zu können. Auch hier hat sich ein Mitarbeiter sehr freundlich kurzfristig bereit erklärt, den Jugendlichen einige rituelle Gegenstände zu erklären.

 

Gang der Erinnerung

Der Gang der Erinnerung bildet die unterirdische Verbindung zwischen Gemeindezentrum und Synagoge.

Insgesamt ist der Gang recht kahl, doch über die gesamte linke Seite ziehen sich sechs übereinander geschichtete milchige Glasplatten, bei denen auf dreien etwa 4.000 Namen von von den Nationalsozialisten ermordeten Jüdinnen und Juden stehen.

An der rechten Seite stehen ebenfalls Wörter, allerdings nur acht, und das sind auch keine Namen, sondern Wörter, die uns ermahnen und auffordern, dass so etwas nicht noch einmal passiert, z.B. „Lernen“, „Gedenken“.

Dieser Gang soll uns in seiner schlichten Kühlheit nicht vergessen lassen, was passiert ist, und der Opfer gedenken, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt.

Von den Namen sind die oberen natürlich besser zu lesen als die unteren, das hat jedoch keine Bedeutung und ist lediglich auf die künstlerische Freiheit zurückzuführen.

Am Eingang des Ganges liegen zwei Bücher aus, in denen möglichst viele Informationen über die Ermordeten gesammelt wurden.

Ich denke, das schlichte Material Stein soll einmal die Trauer darstellen, die immer noch empfunden wird, aber auch in seiner Einfachheit nicht von den Tatsachen ablenken, an die gedacht werden soll. Das Glas soll das Gefühl von Transparenz hervorrufen, mit deren Hilfe all das Schreckliche nicht geschehen wäre. Möglicherweise hätten sich mehr Menschen aufgelehnt, wenn alles nicht so vertuscht worden wäre.

 

Die Workshops sind ebenfalls sehr gut angekommen. Beispielsweise schreibt eine Schülerin über den Workshop „Ivrith“: „Ich fand den gesamten Kurs wirklich interessant, die Zeichen selbst zu schreiben, war aber wirklich schwierig.“ (Lena Stetter, Kl. 9S)


Gymnasium Kirchheim
 
Gymnasium Kirchheim
News

„Der Abschied fällt uns schwer“

News
News

Sehr emotionale Verabschiedung unseres Schulleiters durch die ganze Schulfamilie.

News
News
News

„Titanic – Ein Sommernachtstraum geht baden!“

News
News

Begeisterungsstürme für faszinierend kreatives Theater.

News
News